Liebe Vereinsjugendleitungen, liebe Kreisjugendleitungen, liebe Schützenjugend,
hiermit laden wir Euch zum
17. ordentlicher Landesjugendtag
des Schützenverbandes Hamburg und Umgegend e.V. am
Samstag, den 22. Oktober 2011, um 15.00 Uhr
recht herzlich ein. In diesem Jahr findet der Landesjugendtag im Schützenhaus des Reinbeker Schützenverein von 1874 e.V., Loddenallee 4, 21465 Reinbek, als Delegiertenversammlung statt.
Der Jugendvorstand bittet um Anmeldung über die Geschäftsstelle bis spätestens 13.10.2011. Dieses gilt auch für Vorschläge zur Änderung der Tagesordnung bzw. für Anträge zu Punkt Verschiedenes.
Die zur Vorbereitung notwendige Sitzung des Jugendbeirates findet am 14.10.2011 ab 18.00 Uhr in den Räumen der Geschäftsstelle in Hausbruch statt.
T a g e s o r d n u n g
1. Begrüßung durch die Landesjugendleitung
2. Grußworte
3. Wahl des Protokollführers / der Protokollführerin
4. Genehmigung der Tagesordnung
5. Genehmigung des Protokolls des außerordentlichen Landesjugendtages vom 05.11.2010
6. Feststellung der Stimmberechtigung
7. Berichte
7.1. der Landesjugendleitung
7.2. der Landesjugendsprecher
8. Aussprache zu den Berichten
9. Wahlen
9.1 Landesjugendleiter(in)
9.2 stv. Landesjugendleiter(in)
9.3 Landesjugendsprecher
9.4 Landesjugendsprecherin
9.5 stellv. Landesjugendsprecher
9.6 stellv. Landesjugendsprecherin
10. Änderung der Jugendordnung
11. Ehrungen
12. Festlegung des 18. Landesjugendtages in 2012 (Schützenverband Nordheide und Elbmarsch)
13. Verschiedenes
Wolfhard Walde
Landesjugendleiter
Protokoll des außerordentlichen Landesjugendtages des Schützenverbandes Hamburg und Umgegend vom 05.11.10
TOP 1:
Wolfhard Walde eröffnet um 19:00 Uhr die Versammlung, begrüßt die Delegierten sowie den Präsidenten Lars Bathke und den Vizepräsidenten Dr. Eckard Mißfeld und bedankt sich für das Zahlreiche erscheinen. Es wird die ordnungsgemäße Einladung festgestellt.
TOP 2:
Aus der Tagesordnung wird der Punkt 7 gestrichen und auf den nächsten ordentlichen LJT verschoben.
TOP 3:
Wolfhard Walde erklärt den Anwesenden aus welchen Gründen die Änderung der Jugendordnung vom letzten LJT nicht vom Präsidium angenommen wurde und wie eine mögliche Lösung aussehen könnte. Mit diesem Thema wird sich der neue Jugendbeirat beschäftigen und bis zum nächsten ordentlichen LJT eine mit dem Verbandsjustitiar im Vorfeld konsentierten Lösung ausarbeiten. Die Jugendordnung der Schützenjugend des Bayerischen Sportschützenbundes erscheint hier als gute Vorlage.
Das Protokoll des letzten LJT aus dem Jahr 2009 wird für die Anwesenden kopiert. Leider ist das Protokoll trotz öffentlicher Verfügbarkeit im Internet nicht bei allen angekommen. Formal wird
dieses Protokoll erst auf dem nächsten ordentlichen Landesjugendtag von der Versammlung beschlossen werden. Dieser findet 2011 im Schützenkreis Sachsenwald statt.
TOP 4:
Wolfhard Walde berichtet davon wie er im letzten Frühjahr zu dieser Position als kommissarischer LJL gekommen ist und wie die Zustände waren bzw. sind. Er beklagt vor allem die Grundlagendefizite bei vielen jungen Schützen in den Vereinen. Als Folge wird an Stelle eines fortgeschrittenen Jugendkadertrainings Grundlagentraining betrieben – dieses gilt speziell für die Kugeldisziplinen.
Bei der Jugendverbandsrunde dieses Jahr konnten sich insbesondere die SchülerInnen im Vergleich gut behaupten, während die KK-Gewehrschützen von Ausnahmen abgesehen sich nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten. Während die SchülerInnen durch einen konzertierten und längerfristigen Aufbau sowohl in den Vereinen als auch durch die Verzahnung mit dem Kadertraining profitieren konnten, scheint bei den Jugendlichen und Junioren der Sprung zu groß bzw. die Interessenlage nicht immer offen für die erhöhte zeitliche und körperliche Belastung.
Außerdem möchte er darauf hinweisen, dass im ehrenamtlichen Bereich (andere vor allem größere Verbände haben hauptamtliche Trainer, Leistungszentren und eine personell gut ausgestattete Geschäftsstelle) in der heutigen Zeit die ganze Arbeit nicht durch wenige Personen geleistet werden kann. Den vergleichsweise hohen Zeiteinsatz von Sigfried Vornekahl für die Jugendlichen und andere sportliche Aktivitäten im Verband kann er in dieser Form nicht leisten. Aus diesem Grund bittet er um zahlreiche Unterstützung bei der Trainings- und Kaderarbeit und auch in anderen Aufgabenbereichen wie Internetauftritt etc..
TOP 5:
Da das Arbeitspensum von einem oder zwei Personen während einer Trainingseinheit seriös nicht zu schaffen ist, bittet Wolfhard um die Begleitung der jungen Schützen durch ihre Vereinsbetreuer während der Trainingseinheiten. Hier sollen individuelle Absprachen den Erfolg von Veränderungen ermöglichen, damit beide Seiten von einheitlichen Voraussetzungen ausgehen. Faktisch soll im Verein dass neu gelernte vertieft werden. Weiterhin stellt dieses gerade für die weniger erfahrenen Vereinstrainer bzw. -betreuer eine gute Gelegenheit zur Auffrischen eigener Kenntnisse bis hin zur möglichen Anerkennung dieser Zeiten für den Erhalt der C-Lizenz (formal geht das nur wenn ein B-Trainer mit Ausbildungslizenz mitwirkt). Die Defizite in der fehlenden Praxisorientierung der Trainerausbildung müssen unbedingt durch geeignete Fortbildungslehreinheiten speziell für LG und KK 3 Stellungskampf und für den Pistolenbereich in
der Trainingsmethodik gerade bei den dynamischen Disziplinen (5 schüssige Luftpistole, Sportpistole) aufgeholt werden. Jürgen Schumacher macht darauf aufmerksam das zur Jugendarbeit noch viel mehr gehört, wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Schulsportkooperationen, Breitensport, die Jugendlichen in den Musikzügen. Patrick Wirtz stimmt diesem inhaltlich zu und bestätigt die häufigen Kommunikationsprobleme zwischen den Musikzügen und den Vereinsjugendleitern. Die Folge hier ist leider auch, dass gemeinsame Aktivitäten oft boykottiert werden. Diese Trennung in Gruppen ist schon unter den einzelnen Disziplinen zu erkennen, daher sind die Vereinsjugendleiter aufgefordert da entgegen zu wirken.
TOP 6:
32 Stimmberechtigte aus 17 Vereinen und 6 Stimmen aus dem Jugendbeirat.
TOP 8:
Eckard Mißfeld übernimmt das Amt des Wahlleiters ohne Einwände aus der Versammlung
8.1:
Wolfhard Walde wird als LJL vorgeschlagen und einstimmig gewählt, unter der Auflage das er Unterstützung aus den Vereinen bei der Kaderarbeit bekommt und wenn zusätzliche Maßnahmen
statt finden sollen auch dann Personen aus den Vereinen mit unterstützen.
8.2:
Patrick Wirtz wird als stellv. LJL vorgeschlagen und einstimmig gewählt, er übernimmt ausschließlich die Organisation des Bundesjugendtages.
8.3:
Joana Duscher wird als stellv LJSp. vorgeschlagen und einstimmig gewählt.
TOP 9:
Es wird eine Jugendredaktion ins Leben gerufen in der die Jugendsprecher und LJL mit Hilfe aus den Vereinen Berichte für die Internetseite des Verbandes schreiben. Maximilian Warneke erklärt sich bereit in der Redaktion mit zu arbeiten. Wolfhard bittet um Zeitspenden aus den Vereinen. Es melden sich Andreas Rusch, Eckhard Heinsen und Wolfgang Detgen die jeweils 5 Tage im Jahr ihre Hilfe bei der Jugendarbeit im Verband anbieten. Jürgen Schumacher schlägt vor das jeder herzlich zu den Jugendbeiratssitzungen eingeladen ist der sich an der Jugendarbeit im Verband interessiert und mitwirken möchte.
TOP 10:
Um 20:50 Uhr schließt Wolfhard Walde die Versammlung und wünscht allen einen guten Heimweg
Protokollant:
Sebastian Viets
stellv. LJSp.
sviets@freenet.de